Im März beginnt des Gärtners Herz höher zu schlagen. Ihr könnt mit der Jungpflanzenzucht beginnen. Paprika, Kopfsalat, Kohlrabi und Tomaten u.a. im Frühbeet, Gewächshaus oder Folienzelt. Bei kalter Witterung besser auf der Fensterbank. Preiswerte Anzuchtgefäße sind Eierkartons oder -paletten aus Pappe. Setzt pro Ausbuchtung ein Samenkorn in die Erde. Sind die Pflänzchen kräftig genug, trennt Ihr die einzelnen Papptöpfchen ab und setzt sie ins Beet. Die lockere, durchweichte Pappe zerfällt schnell und kann dann von den Pflanzen leicht durchwurzelt werden. Paprika braucht eine längere Keimzeit wie Tomaten. In der Monatsmitte könnt Ihr im Folientunnel schon Kopfsalat, Kohlrabi und Rettiche pflanzen. Auf der Fensterbank kann mit der Aussaat von Sommerblumen, die eine längere Keimzeit benötigen, begonnen werden. Am besten stellt Ihr Löwenmäulchen, Leberbalsam, Männertreu, Sommeraster, Petunien oder das Fleißige Lieschen bei 18 bis 22° auf eine sonnige Fensterbank – sie benötigen konstante Wärme zum Keimen. Bei den Spätentwicklern lohnt sich die Vorkultur besonders. Aussaaten rechtzeitig pikieren. Den Winterschutz auf Stauden solltet Ihr noch belassen, da es immer noch Nachtfröste geben kann. Ende des Monats je nach Wetterlage kann er entfernt werden. Zwischen den Stauden und Ziergehölzen ist nun die Zeit zum Düngen. Organischer Dünger und Komposterde könnt Ihr zwischen den Pflanzen verteilen. Vorher bitte den Boden lockern, damit die Nährstoffe gut eindringen können. Bis Ende des Monats kann der Obstbaumschnitt noch durchgeführt werden. Auch hier ist jetzt die Zeit zum Düngen. Der März ist auch die günstigste Zeit um noch Neuanpflanzungen vorzunehmen. So zum Beispiel Aprikosen, Pfirsiche oder Birne. Wenn der Boden nicht mehr gefroren ist, könnt Ihr bereits mit dem Teilen der Stauden beginnen. Geteilt werden jetzt allerdings nur die Spätsommer- und Herbstblüher wie Fetthenne, Sonnenhut oder Astern. Bei Frühlings- und Frühsommerblühern sollten Sie mit dem Teilen bis nach der Blüte warten, weil sonst die Blütenfülle deutlich spärlicher ausfällt. Denkt auch an die Nisthilfen für die Piepmätze und kehrt nicht jedes Laubblatt aus den Nischen. Mancher Wurm wir für die Aufzucht der Jungvögel benötigt.

Euer Fachberater